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    11 Juni 24


    Wenn die Psyche nach einem Unfall nicht zur Ruhe kommt

    Forschungsteam untersuchte posttraumatische Belastung nach Bergunfällen

    Der Traumtag am Berg kann schnell mit einem Trauma enden – ein Unfall, auch wenn er glimpflich ausgeht, setzt Betroffenen mitunter noch lange schwer zu. 20 Prozent der unfallchirurgisch behandelten Patientinnen und Patienten, die befragt wurden, leiden sechs Monate nach einem Alpinunfall unter Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Das hat ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Uni Innsbruck unter der Leitung von Katharina Hüfner mit Unterstützung des Bozner Forschungszentrums Eurac Research erstmals erhoben.

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    10 Juni 24


    Umfrage zur Klimakrise: 80 Prozent der Südtiroler Bevölkerung machen sich Sorgen

    Eurac Research und das Landesinstitut für Statistik ASTAT haben erhoben, wie die Menschen in Südtirol emotional auf den Klimawandel und seine Folgen reagieren, und analysiert, welche gesellschaftlichen Spannungen und Konflikte sich daraus ergeben

    Die Sorge um die Zukunft unseres Planeten und unserer Lebensgrundlage ist auch in Südtirol weit verbreitet. Das zeigt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Eurac Research und des Landesinstituts für Statistik ASTAT. 1.028 Südtirolerinnen und Südtiroler wurden im Sommer 2023 dazu befragt, welche Gefühle und Einstellungen sie mit der Klimakrise und den derzeitigen Bewältigungsstrategien verbinden. Es sind vor allem negative Emotionen, etwa Besorgnis und Angst, aber auch Frustration und Machtlosigkeit, die dabei am häufigsten genannt wurden. Es ist die erste Studie, die das Phänomen Klimaangst für Südtirol untersucht.

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    30 Mai 24


    Rechte und Realität der LGBTQIA+ in Südtirol und Trentino

    Die interdisziplinäre Forschungsgruppe, die sich bei Eurac Research mit Geschlechterdynamiken befasst, lädt zu einem Runden Tisch ein

    Im Rahmen des Pride Month, des Monats, der Geschlechtervielfalt sichtbar machen soll und der Anerkennung der Rechte aller sexuellen Orientierungen und dem Kampf gegen Diskriminierung gewidmet ist, lädt Eurac Research alle Interessierten zu einem runden Tisch über die Rechte und die Realität von LGBTQIA+-Menschen in Südtirol und im Trentino ein. Das Treffen findet am 4. Juni 2024 um 17.30 Uhr am Hauptsitz des Forschungszentrums in Bozen statt.

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    30 Mai 24


    Zwei Studien zeigen: Atherosklerose begleitet die Menschheit schon viel länger als angenommen

    CT-Scans und genetische Analysen an alten menschlichen Überresten deuten darauf hin, dass Atherosklerose beim Menschen über Jahrtausende hinweg aufgetreten ist.

    237 Mumien von Erwachsenen aus der ganzen Welt wurden vom internationalen Forschungsteam der so genannten HORUS-Gruppe – unterstützt von Eurac Research – mithilfe von Computertomografien (CT-Scans) untersucht. Bei mehr als 37 Prozent der Mumien wurde Atherosklerose festgestellt. Zudem zeigte die Analyse von 22 mumifizierten Überresten unter der Leitung der Molekulargenetikerin Christina Wurst von Eurac Research, dass bei allen untersuchten Mumien unterschiedliche genetische Risikofaktoren für Atherosklerose vorhanden waren. All dies untermauert die Annahme, dass Menschen überall auf der Welt und zu jeder Zeit unter der Krankheit gelitten haben. Die Studie der HORUS-Gruppe wurde kürzlich im renommierten European Heart Journal veröffentlicht.

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    23 Mai 24


    Wer hat Zugang zu globalem Wissen?

    Die 4. Ausgabe der Reihe „Understanding Globalization“ beleuchtet die Produktion und Verbreitung von Wissen in einer globalisierten Welt – und zwar am 27. und 28. Mai am Hauptsitz von Eurac Research in Bozen

    Wer produziert globales Wissen? Wer hat Zugang dazu? Wo wird der Zugang zu Wissen ausgebremst? Und worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir von einer globalisierten Welt sprechen? Um darüber zu diskutieren, hat Eurac Research wieder zahlreiche Expertinnen und Experten an das Forschungszentrum geladen - darunter den renommierten Globalisierungsforscher Manfred B. Steger (University of Hawai’i), die Historikerin und Chinaforscherin Jennifer Altehenger (Oxford University) oder Kathleen Schlütter, Expertin in Sachen Ungleichheiten und globale Wissensproduktion (Leipzig Research Centre Global Dynamics).

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    14 Mai 24


    Agrotourismus-Weltkongress in Bozen

    „Agritourism is more!“ ist das Motto des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis, zu dem Teilnehmende aus sechs Kontinenten vom 16. bis 18. Mai am Hauptsitz von Eurac Research zusammenkommen

    In Südtirol bieten 3.060 der 20.000 landwirtschaftlichen Betriebe „Urlaub auf dem Bauernhof“ an. Rund die Hälfte davon ist Mitglied der Dachmarke „Roter Hahn“. Die professionelle Vermarktung und verbindliche Qualitätsstandards machen Südtirol im Sektor des Agrotourismus zu einer der erfolgreichsten Regionen weltweit. Wie es in anderen Regionen der Welt um die als nachhaltig geltende Tourismusform bestellt ist, wie vielfältig sie ist und welche Herausforderungen und Entwicklungen absehbar sind, damit befassen sich Vertreterinnen und Vertreter aus landwirtschaftlicher Praxis und Wissenschaft auf dem dreitägigen Agrotourismus-Weltkongress, der ab 16. Mai in Bozen stattfindet. Organisiert wird der Kongress von Eurac Research in Zusammenarbeit mit dem Roten Hahn und dem Südtiroler Bauernbund.

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    03 Mai 24


    Digitale Assistenzsysteme bei der Pflege und im Alltag älterer Menschen

    Gemeinsam mit der Universität Innsbruck organisiert Eurac Research das Praxisforum „Smarter Lives”, auf dem Technologien im Pflegealltag aus Sicht der Forschung und Praxis beleuchtet werden.

    Bei einem Sturz kann über eine smarte Notfalluhr schnell Hilfe gerufen werden; wenn nachts die Blase drückt, gehen auf dem Weg ins Bad dank spezieller Sensoren automatisch Lichter an; ein eigens für Seniorinnen und Senioren konzipiertes Tablet bietet Möglichkeiten für Fitnessübungen und soziale Teilhabe – dies sind nur einige Beispiele für digitale Assistenzlösungen, die zum Teil schon im Alltag und im Pflegebereich genutzt werden. Welche Technologien für wen gut funktionieren und welche Voraussetzungen es dafür gibt – darüber tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, technologischer Entwicklung und Pflege auf dem Praxisforum „Smarter Lives“ aus, das von Eurac Research und der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit der FH Gesundheit Tirol und dem Verband der Seniorenwohnheime Südtirols organisiert wird und am 7. Mai 2024 im Forschungszentrum Eurac Research in Bozen stattfindet.

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    12 April 24


    Die dunklen und hellen Seiten des Humors

    Veranstaltungsreihe von Eurac Research: In den „Philosophischen Gesprächen 2024: Autonomie und Humor“ sind Interessierte von April bis Oktober eingeladen, sich verschiedensten Themen humorvoll zu näheren. Termine gibt es in Bozen, Brixen, Meran, Schlanders und Neumarkt.

    Humor ist eine kommunikative Begabung, die es uns ermöglicht, auf Menschen zuzugehen, schwierige Momente gelassener und auch uns selbst nicht zu ernst zu nehmen. Welche Bedeutung haben Humor und Lachen im Leben eines Menschen? Ist Humor triviale Spielerei oder kann er auch Ungerechtigkeit und Machtverhältnisse an den Pranger stellen? Gibt es auch Humor in der Theologie? Wie sieht es mit politisch inkorrekten Witzen oder mit schwarzem Humor aus? Braucht es gar eine Moralität des Humors? Die Philosophischen Gespräche 2024 werden sich dem Humor in acht Veranstaltungen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln nähern. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen mitzudiskutieren.

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    22 März 24


    Die Route zum K2 führt über Bozen: Alpinistinnen im terraXcube für Voruntersuchungen

    Im Extremklima-Simulator von Eurac Research startet die K2-Frauen-Expedition. Auf der simulierten Höhe des K2-Basislagers unterziehen sich die acht Alpinistinnen verschiedenen Untersuchungen und Tests.

    Die Aufregung ist in diesen Tagen im terraXcube spür- und hörbar: Es ist ein Hin und Her zwischen den Untersuchungsräumen und den Kammern des Extremklima-Simulators, in denen sich die acht Alpinistinnen für die Voruntersuchungen abwechselnd bewegen; medizinisches und wissenschaftliches Personal von Eurac Research und den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen begleiten sie durch die verschiedenen Schritte und führen die Untersuchungen durch. Die Daten, die in diesen Tagen gesammelt werden, sind entscheidend für den Erfolg der Studie: Die Tests werden nach der Expedition wiederholt und die Daten dann verglichen. Das ist das Einzigartige an dieser Studie: Erstmals können sehr detaillierte Daten über die Anpassung des weiblichen Körpers an die Höhe erhoben werden und mit denen von männlichen Bergsteigern verglichen werden, deren Daten in der wissenschaftlichen Literatur bereits behandelt wurden.

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    14 März 24


    70 Jahre nach der italienischen Erstbesteigung: Die erste Frauenexpedition zum K2 wird von einer medizinischen Studie begleitet

    Die Alpinistinnen kommen vor und nach der vom CAI organisierten Expedition nach Bozen in den terraXcube, das Zentrum für Extremklimasimulation von Eurac Research

    Acht Frauen – vier Italienerinnen und vier Pakistanerinnen – werden im Juni zum Karakorum-Gebirge aufbrechen. Ihr Ziel ist der zweithöchste Gipfel der Welt, der zugleich einer der schwierigsten ist. Sie werden auf den Spuren der italienischen Expedition wandeln, die Lacedelli und Compagnoni 1954 auf den Gipfel des K2 führte. Anlässlich des Jubiläums hat der italienische Alpenverein CAI (Club Alpino Italiano) dieses Projekt ins Leben gerufen. Das Ziel ist dieses Mal jedoch nicht nur der Gipfel, vielmehr ist es auch eine Initiative für Ausbildung, sowie für die Forschung und die Förderung kultureller und sozialer Werte. Dass es sich um eine reine Frauenseilschaft handelt, macht die Expedition zu einer einzigartigen Gelegenheit für die Wissenschaft: Forscherinnen und Forscher von Eurac Research werden die Expedition mit einer Studie begleiten, um mehr über die weibliche Physiologie in extremen Höhen herauszufinden, einen Bereich, über den – immer noch – nur wenig bekannt ist. Die Expedition und die medizinische Studie wurden heute auf einer Pressekonferenz in Mailand vorgestellt.

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    13 März 24


    Forschungsteam untersucht frühmittelalterliche Knochenreste und Grabbeigaben aus dem Friedhof von St. Stephan ob Burgeis

    Die Analysen von Eurac Research offenbaren eine hohe genetische Variabilität und Verwandtschaftsbeziehungen

    Bei Restaurierungsarbeiten an der Kirche St. Stephan ob Burgeis entdeckte das Landesdenkmalamt Ende der 1980er Jahre auf dem frühmittelalterlichen Friedhof menschliche Überreste. Es handelt sich dabei um wenige Grabbeigaben und zahlreiche menschliche Überreste: vollständige Skelette ebenso wie einzelne Knochen. Aus archäologischer Sicht warfen diese Funde vor allem zwei Fragen auf: Waren die auf dem Friedhof Bestatteten unterschiedlicher Herkunft? Und waren im selben Grab gefundene Individuen miteinander verwandt? Fast vierzig Jahre nach dem Fund liefern anthropologische und genetische Analysen aus den Labors von Eurac Research nun Antworten und geben Einblick in die Migrationsströme und die soziale Organisation des frühen Mittelalters (4. bis 7. Jh. n. Chr.).

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    11 März 24


    Klimarisiken: Wo Europa handeln muss

    Die erste umfassende Klimarisikobewertung im Auftrag der EU-Kommission ist abgeschlossen – ein interdisziplinäres Forschungsteam von Eurac Research war daran maßgeblich beteiligt.

    Europa erwärmt sich schneller als die anderen Kontinente, mit zum Teil schon katastrophalen Folgen: Die Hitzewelle im Sommer 2022 kostete über 60.000 Menschenleben, die Überflutungen nach extremen Niederschlägen in Deutschland und Belgien (2021), Slowenien (2023) und Griechenland (2023) forderten ebenfalls Tote und belasteten den europäischen Solidaritätsfonds bis an seine Grenzen, die lange Dürre von 2022 war in weiten Teilen Europas die schlimmste in 500 Jahren. Mit welchen möglichen Auswirkungen auf die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft Europas künftig zu rechnen ist, legt jetzt die erste Klimarisikoanalyse der europäischen Umweltagentur im Auftrag der EU-Kommission dar. Die Diagnose, bei der ein Team von Eurac Research eine tragende Rolle spielte, beschreibt die drohenden Gefahren und die Faktoren, die uns verletzlicher machen. Die EU-Kommission hat damit ein Instrument an der Hand, das aufzeigt, wo dringend gehandelt werden muss, um Schaden zu begrenzen.

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    10 Januar 24


    Wir sind viel temperaturempfindlicher, als uns bewusst ist

    Menschen nehmen Temperaturunterschiede von weniger als einem Grad wahr, zeigt eine Studie von Eurac Research im Extremklimasimulator terraXcube.

    0,92 Grad Celsius: Das ist der Unterschied in der Umgebungstemperatur, den Menschen im Durchschnitt wahrnehmen können. Laura Battistel, Doktorandin in Neurowissenschaften bei Eurac Research und CIMeC (Centro Interdipartimentale Mente/Cervello) der Universität Trient, fand es durch Experimente zur menschlichen Wahrnehmung heraus, die sie im Small Cube durchführt, einem der drei Klimasimulationsbereiche des terraXcube. Die Studie, Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen CIMeC und terraXcube, ist die erste, die die Wahrnehmung der Umgebungstemperatur bewertet; frühere Untersuchungen hatten sich auf die Empfindlichkeit einzelner Körperteile gegenüber Temperaturschwankungen konzentriert. Die Entdeckung ist Teil eines Forschungsfelds, das sich mit der Frage befasst, wie die Umwelt unsere Wahrnehmung beeinflusst, und könnte Auswirkungen auf die Heizung, Lüftung und Klimatisierung von Gebäuden haben. Die Ergebnisse der Experimente von Laura Battistel wurden soeben in der Zeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.

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    20 Dezember 23


    Neu erschienen: Das Academia Magazin „Crossroads“

    Das gemeinsame Magazin von Eurac Research und Freie Universität Bozen ist ab sofort erhältlich.

    Das englische „Crossroads“ steht im Deutschen für mehrere Begriffe: die Kreuzung, der Knotenpunkt, der Scheideweg. Von einem visionären Blick auf das Bier als jahrtausendealtes Kultgetränk über Biosensoren aus Apfelpapier bis hin zur Landwirtschaft, die als vom Klimawandel besonders stark betroffener Sektor am Scheideweg steht – so unterschiedlich interpretieren die Beiträge der aktuellen Academia-Ausgabe Nummer 85 den Titel.

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    18 Dezember 23


    Integration in Südtirol: Viele Initiativen, noch zu wenig Kontinuität

    Eurac Research hat im Auftrag der Koordinierungsstelle für Integration eine Studie zur Integrationspolitik in Südtirols Gemeinden durchgeführt. Die Ergebnisse wurden heute vorgestellt.

    Ein Willkommensbrief für Neubürgerinnen und Neubürger, Angebote zur Lese- und Sprachförderung, Bücher in verschiedenen Sprachen in den Bibliotheken – Initiativen für ein gutes Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gibt es in den Südtiroler Gemeinden viele. Doch fehlt es noch an langfristigen Strategien, wie eine Studie von Eurac Research zur Integrationspolitik in Südtirol zeigt: In knapp zwei Dritteln der befragten Gemeinden gibt es beispielsweise kein Integrationsleitbild. Die Ergebnisse der Studie „Integration vor Ort: Perspektiven und Potentiale“ wurden heute am 18. Dezember 2023 vorgestellt.

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    01 Dezember 23


    Alte und neue Formen der Mehrsprachigkeit: Wie geht man damit in der Schule um?

    Runder Tisch von Eurac Research mit Lehrpersonen, Schulleiterinnen, Forscherinnen und Mitarbeiterinnen von Bildungseinrichtungen

    In welchem Verhältnis stehen alte und neue Formen der Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer? Welchen Herausforderungen muss sich das Südtiroler Bildungswesen stellen, wenn es alle in der Region vertretenen Sprachen fördern will – egal ob Deutsch oder Urdu? Was kann die Forschung beitragen, um die Lehrenden dabei zu unterstützen, alle Sprachen im Schulalltag einzubeziehen? Und wie sieht es mit den Lehrkräften selbst aus? Diese und weitere Fragen werden am Dienstag, 5. Dezember 2023, bei einem Runden Tisch diskutiert, der von Linguistinnen von Eurac Research organisiert wird. Ziel ist es, die persönlichen Erfahrungen von Lehrpersonen, Schulleiterinnen, Forscherinnen und Mitarbeiterinnen von Bildungseinrichtungen zusammenzubringen, um das Thema praxisnah zu behandeln.

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    29 November 23


    Was Rauchen mit unserer Mundflora macht

    Eine große Untersuchung im Rahmen der CHRIS-Studie zeigt den Effekt des Zigarettenkonsums – und des Aufhörens

    Was passiert mit der Bakteriengemeinschaft in unserem Mund, wenn wir rauchen? Und welche Wirkung hat es auf das orale Mikrobiom, wenn wir das Rauchen aufgeben? Um diese Fragen zu beantworten, hat ein Forschungsteam von Eurac Research und der Universität Michigan Speichelproben von mehr als 1600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der CHRIS-Bevölkerungsstudie analysiert – die Studie ist damit eine der weltweit größten zum Speichelmikrobiom. Sie zeigt: Wer raucht, trägt eine deutlich andere Mikrobengemeinschaft im Mund als Menschen, die nie geraucht haben. Mit zunehmendem Zigarettenkonsum verringert sich die Zahl der Bakterien, die Sauerstoff brauchen. Und wer aufhört, ist erst fünf Jahre später nicht mehr von jemandem zu unterscheiden, der nie zu rauchen begonnen hat. Die Studie ist in der Zeitschrift „Scientific Reports“ erschienen.

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    27 November 23


    Im prähistorischen Grab von Auer lagen ein Vater, sein Sohn und ein Säugling

    Neue Details aus einer bioarchäologischen Studie von Eurac Research

    Während der Bauarbeiten für die Umfahrungsstraße von Auer im Jahr 2007 stießen die Bagger unter einem Felsvorsprung auf menschliche Knochen. Die Lage und die Anordnung der Skelette ließen auf eine prähistorische Begräbnisstätte schließen. Das Landesdenkmalamt beauftragte ein Forschungsteam mit der Analyse der menschlichen Überreste, die daraufhin auf die Kupferzeit (ca. 3000-2700 v. Chr.) datiert wurden. Im heurigen Jahr konnten Forscherinnen von Eurac Research durch die Analyse der antiken DNA aus den Überresten nachweisen, dass es sich um zwei eng verwandte Männer handelte, höchstwahrscheinlich Vater und Sohn, die zusammen mit einem Säugling bestattet wurden.

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    24 November 23


    Digitalisierung: Wer steuert die rasante Entwicklung?

    Welche Regelungen gibt es in einzelnen Staaten, wieviel Freiraum haben Regionen? Eine Tagung von Eurac Research und Friedrich Ebert-Stiftung erörtert das Thema aus rechtsvergleichender Sicht

    Die Digitalisierung hat sich in kürzester Zeit mit Riesenschritten weiterentwickelt – gerade auch durch die Corona-Pandemie – und betrifft alle Bereiche unseres Lebens und Arbeitens. Doch wer regelt diesen Prozess bzw. wer sollte ihn regeln? Die EU setzt bedeutende Fördergelder frei, um die Digitalisierung voranzutreiben, einzelne Staaten haben unterschiedliche Ansätze, etwa Deutschland und Italien, und in Regionen wie Südtirol stellt sich die Frage, inwieweit bei diesem wichtigen Thema die eigenen Zuständigkeiten durch den Staat beeinflusst werden. Die öffentliche Veranstaltung „Digitale Transformation in Deutschland und Italien“ erörtert das Thema am 27. November um 14 Uhr im Forschungszentrum Eurac Research.

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    06 November 23


    Einwanderung in Lateinamerika und in der EU – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

    Eine Konferenz von Eurac Research erörtert, wie die Integration von Einwandernden in den beiden Großgebieten angegangen wird

    Der Krieg in der Ukraine und die Krise in Venezuela haben Millionen von Menschen dazu gebracht, ihr Land zu verlassen und in Europa und in Lateinamerika Zuflucht zu suchen. Wie wird in den beiden Makroregionen mit dieser Situation umgegangen? Europa und Lateinamerika haben aufgrund verschiedener Faktoren wie Kolonialisierung und Auswanderung eine ähnliche Geschichte und ähnliche kulturelle Merkmale. Spiegelt sich diese Gemeinsamkeit auch in der Art und Weise wider, wie die Migrationskrise angegangen und die Integration von Einwandernden bewältigt wird? Diese Frage wird von Expertinnen und Experten internationaler Organisationen und Forschungszentren auf einer Konferenz am Donnerstag, den 9. November im Forschungszentrum Eurac Research diskutiert.

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    Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.

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    Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. [Über uns](/de/ueber-uns-eurac-research)

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